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Coronavirus

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Notwendige Zahnbehandlungen nicht aufschieben

Die KZV Hessen empfiehlt allen Patientinnen und Patienten, notwendige Zahnbehandlungen nicht länger aufzuschieben. Das gilt insbesondere auch für Vorsorgeuntersuchungen zur Vermeidung eventueller Folgeschäden. Eine zeitnahe Terminvereinbarung mit Ihrer Zahnarztpraxis ist empfehlenswert, um spätere Engpässe zu vermeiden.

In den hessischen Zahnarztpraxen wird ein besonders hoher Hygienestandard vorgehalten. COVID-19-Infektionen nach Praxisbesuchen sind bisher nicht bekannt geworden. Sie können unbesorgt ihren Zahnarztbesuch planen.

Hinweis

Wir bitten Sie eindringlich, sich VOR Ihrem Praxisbesuch mit der Zahnarztpraxis telefonisch in Verbindung zu setzen.

Wenn bei Ihnen ein unaufschiebbarer Behandlungsbedarf besteht und Sie

  • positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden oder

  • Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten und/ oder sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden und/ oder

  • Anzeichen einer Coronavirus-Infektion haben (Husten, Fieber, Schnupfen, Halsschmerzen, Geruchs- und Geschmacksstörungen).

wird die Behandlung in einer Zahnarztpraxis erfolgen, die dafür besonders ausgestattet wurde. Bitte rufen Sie auch in diesem Fall zunächst Ihre bisher in Anspruch genommene Zahnarztpraxis („Hauszahnarzt“) an. Sie wird gemeinsam mit Ihnen entscheiden, wann und wo eine Behandlung durchgeführt werden kann. In der Regel werden Sie an eine andere Zahnarztpraxis überwiesen.

Den Ablauf vermittelt die folgende Grafik:
 

Vermittlung an ZSP_Vorschaubild_23.4.2020

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Mit Ihrer Kooperation können Sie dabei helfen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Vielen Dank! 

AHA-Regel einhalten

Durch unser Verhalten können wir alle dazu beitragen, eine Weiterverbreitung des Coronavirus zu verhindern. Wichtig ist, sich an die AHA-Regel zu halten:

  • Abstand halten

  • Hygieneregeln beachten

  • Alltagsmasken tragen

Plastikvisiere – sowohl Face Shields als auch Kinnvisiere – sind als alleiniger Mund-Nasen-Schutz einer Regelung der Hessischen Landesregierung vom 29.10.2020 zufolge seit 2. November 2020 nicht mehr erlaubt.

Definition Mund-Nasen-Bedeckung: Als Mund-Nasen-Bedeckung zählt jede ans Gesicht anliegende Bedeckung von Mund und Nase, die dazu beiträgt, die Ausbreitung von Tröpfchen und Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern. Eine Zertifizierung ist nicht notwendig. Plastikvisiere sind davon nicht erfasst, sie sind keine zulässige Mund-Nasen-Bedeckung.